Baufinanzierung
In erster Linie müssen wir feststellen was genau die
Baufinanzierung bedeutet? Es bedeutet die Gesamtfinanzieung für den Bau eines Hauses oder Kauf einer Wohnung, eine sogenannte finanzielle Hilfe für Neubauten oder der Kauf eines "unbeweglichen Gutes".
Abgesehen von den Anteilen im Fremd- und/oder Eigenkapital finden sie für die Fremdfinanzierung viele Möglichkeiten: Bank- und Hypothekendarlehen, Direktdarlehen, Bausparverträge.
Sie brauchen einen Finanzierungsplan mit einer Übersicht der Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, das als Finanzierungsgrundlage für den Bau ihres Hauses dient. In die Kalkulation des Finanzierunsplans gilt absolute Ehrlichkeit, damit Sie später nicht ohne Geld bleiben. Man muss ebenfalls auch auf laufende und unhervorsehbahre Kosten achten, die Sie noch anfallen können, deshalb ist es wichtig dass Sie Rücklagen bilden.
Vorsicht, neben dem Preis des Hauses, der Wohnung oder des Grundstücks muss man auch die zusätzliche Kosten beachten, denn wenn diese beim Kreditinstitut nicht ins Vertrag geschrieben werden, muss man es aus Rücklagen bezahlen.
Unter zusätzliche Kosten verstähen wir folgendes:
- Makler-Gebühren (3,5 bis sieben Prozent)
- Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent)
- Notargebühren (bis zu 2 Prozent)
- Umzugskosten
- Renovierungskosten
- Versicherungen (zum Beispiel Brandversicherung, Gebäudeversicherung)
- Erschließungskosten
Auf Grund des Finanzierungsplans kann man abschätzen wie viel Geld (Darlehen) Sie von der Bank für Ihr Bau bekommen können.
Nachdem Sie einen gut ausgearbeiteten Finanzirungsplan haben, sollten Sie sich von dem Finanzberater Ihrer Bank beraten lassen. Bevor Sie zum Beratungsgespräch gehen ist es geraten, dass Sie sich die wichtigsten Fragen der
Baufinanzierung notieren, weil man damit viel Zeit für weitere Gespräche und Nachfragen sparen kann.